Digitalisierung Sindelfingen – Verbesserungsvorschläge für die Sindelfingen App

Sindelfingen hat eine Digitalisierungs-Initiative gestartet (siehe auch Positionspapier) und gleichzeitig eine offizielle Sindelfingen App herausgegeben. Heute morgen ausprobiert sind hier einige Verbesserungsvorschläge sowie Anmerkungen.

In der App gibt es verschiedene Bereiche von Freizeit bis Verwaltungsservice. Mir am besten gefallen hat neben dem Veranstaltungskalender auch die Integration der Stadtkarte in den meisten Bereichen der App, so dass man immer sieht was eigentlich wo ist.

Allerdings ist der hinterlegte Content sehr mager. So sieht man zwar für Sindelfingen einige Sehenswürdigkeiten, aber es fehlen z.B. für Maichingen sämtliche interessanten Orte:

Wo bitte schön ist z.B. das Naturdenkmal Maichingens, der Hohe Baum? Wo der Hinweis auf die alten Gebäude Maichingens, wie die Alte Pfarrei, die Laurentius Kirche oder aber das Alte Rathaus? An einigen Gebäuden in Maichingen wurden Informationsplaketen angebracht. Wenigsten diese sollten doch auch digital verfügbar sein.

Auch in Sindelfingen selber fehlt doch einiges. Wo sind die Hinweise zu den Denkmäler im Rahmen des zweiten Weltkrieges? Die Konzentration der Hinweise auf die Innenstadt Sindelfingens ist dann aber auch nicht komplett, wie z.B. ein persönlicher Rundgang durch die Fachwerkstraßen Sindelfingens zeigt. An vielen Häusern sind Plaketen mit Informationen zu den Gebäuden angebracht. Diese Informationen sollten doch auch digital verfügbar sein, so dass man mit seiner App einen richtigen Rundgang durch die Stadt planen kann.

Alles in allem ist hier doch deutliches Verbesserungspotential gegeben, welches sich auch ohne große Programmierkenntnisse umsetzen läßt.

Ein weiterer Verbesserungsvorschlag hängt mit dem Reiter “Kontakt” zusammen:

Über den Klick auf “Kontakt” kommt man zu einer Auswahl von

  • Lob und Kritik
  • Kontaktformular

Als User ist man hier hier gleich verloren, da man mit “Lob und Kritik” natürlich nicht das verbindet was eigentlich hier an Kommentaren abgegeben werden kann. Denn mit Klick auf “Lob und Kritik” kommt man auf eine Seite zu “Sindelfingen wil’s wissen” und es wird erwartet dass man z.B. kaputte Straßenlaternen hier über ein externes Formular bei der Webseite “Sindelfingen will’s wissen” mitteilt. Das ist sehr unpraktisch und irreführend. Bei Kontaktformular wiederum kommt man zu einem allgemeinem Emailforumlar mit mehreren Themenbereichen zur Auswahl.

Das sollte und müsste man doch zusammenführen können, damit man dem User eine Kontaktplattform anbietet, die am besten auch in der App bleibt. Denn bei Sindelfingen will’s wissen kommt im zweiten Menüpunkt gleich eine Map-Abfrage die sich vom Handy aus nicht bequem bedienen läßt.

Was fehlt weiterhin noch?

  • Eine Übersicht über die Firmen und/oder Geschäfte der Stadt. Will ich wissen wo z.b. der nächste Supermarkt ist, dann sagt mir die App nichts
  • Eine Übersicht über die Schulen / Kindergärten der Stadt mit Öffnungszeiten.
  • Eine Übersicht über die Themen Stadtentwicklung, wie auf der offiziellen Homepage schon vorhanden. Das läßt sich doch wunderbar mit der Karte verbinden.
  • Eine Übersicht über die verfügbaren Hotels der Stadt.
  • Eine Verlinkung bzw. eine Integration der “iRICH BürgerApp” für Informationen aus dem Bürgerinformationssystem.
  • Informationen zu Verkehr und Mobilitätskonzepten der Stadt Sindelfingen (S-Bahn Verweis; Bus-Verweis; Parkinformationen)

Summa summarum handelt es sich hier um einen guten Start, der aber noch ausbaufähig ist.

PS: Review der App erfolge am 20.10.2017 mit der Version wie runtergeladen.

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An overview of BREXIT papers

On the topic of Brexit there has been written a lot. In this post (which I consider open and not complete by the time of writing. I.e. updates to follow) I would like to list out papers and studies that have been released either by governments or by private-funded organizations on the impacts and outcomes of Brexit.

Impact on trade and cost of living

Economy

Humanitarian issues and policy development

Immigration

 

Die Luft in Peking

Und wieder einmal sind wir in China eingetroffen um das chinesische Neujahr zu verbringen. Und wieder einmal hat uns die chinesische Luft gleich schon auf der Fahrt vom Flughafen Richtung downtown begrüßt.

Gewappnet mit dem Wissen aus der Dokumentation “Under the Dome” und unseren eigenen Erfahrungen in Macau und Indien, hatten wir unsere N95 Masken dabei. Aber das, was man im Fernsehen sieht oder auch im eigenen Gedächtnis hat, bereit einen nur schlecht auf das vor, was man dann wieder am eigenen Leib erlebt: Smog.

Wo man selbst nur einen metallischer Geschmack im Mund hat und ein leichtes Kratzen im Hals verpürt so schockt einen doch am meistens die Ignoranz im täglichen Leben, welche viele Pekinger einem vorleben. Seit mehreren Jahren sind die Messwerte zahlreicher Luftqualitätsmessstation online verfügbar (und werden auch nicht durch die Great Firewall of China behindert) und doch scheint es so, als würde es keinen interessieren. Obwohl die Werte heute im PM 2.5 Bereich über 100 lagen waren nur wenige Chinesen mit Gesichtsmasken unterwegs. Der Himmel ist irgendwie nicht richtig blau und unser Taxifahrer lobt das gute Wetter das doch jetzt zum Chinesisch Neujahr aufkommt. Das man den Smog nicht immer sehen kann weiß er eventuell nicht oder ignoriert es.

Eine solche Übersicht, und vor allem Auftrennung der Werte, sollte es auch für Deutschland geben. Hier gibt es aber leider nicht die Dichte an Messstationen und auch nicht die quantitative Auswertung in einer App. Die Stadt Stuttgart (via die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz) z.B. veröffentlicht die Werte des “schlimmsten” Smogstandortes “Am Neckartor”. Wobei es sich hier um PM10 Werte handelt, nicht um die gefährlicheren PM2.5.

Bemerkung zum Screenshot:

  • Die beiden “13”er Werte scheinen Messfehler zu sein. Beide Stationen sind plötzlich von “unhealthy” auf “good” gewechselt.

Regional und umweltfreundlich – Wie man in Sindelfingen CO2 arm leben kann

Seit etwas über einem Jahr lebe ich nun wieder in Sindelfingen und nach meiner Zeit in Indien und Macau, wo die Umweltverschmutzung katastrophale Zustände angenommen hat, möchte ich gerne aufzeigen wie man hier in Sindelfingen umweltfreundlich und doch gut leben kann. Dieser Blogpost ist auf Deutsch gehalten da es um ein Thema in der Region handelt.

Energieverbrauch zu Hause:

Die Stadtwerke Sindelfingen (als regionaler Anbieter) haben in Ihren Tarifmodellen den Ökostromtarif Primero Strom Öko100, der sich laut Selbstauskunft zu 100% aus CO2-Emmissionsfreien Energiearten zusammensetzt. Man kann sich natürlich bei Stromvergleichsportalen wie z.b. Check24 andere Anbieter ansehen, aber für diese Posr beschränke ich mich auf regionale Angebote.

Der Ökostrom der Stadtwerke kostet derzeit (12.11.2016) 21,60cent pro kWh. Der “normale” Strommix ist im billigsten Vergleich mit 21,06cent pro kWh angegeben. Somit liegt man pro kWh um 0,54cent teurer bei Ökostrom als mit dem normalen Mix. Wie viel macht dies pro Jahr aus? Ein Blick in den Stromspiegel 2016 hilft.

Zwischen durchschnittlich 3000 kWh (Einpersonenhaushalt) und 5200 kWh (5 Personenhaushalt). Dies bedeutet das der jährliche Mehraufwand für einen CO2-neutralen Energieverbrauch im eigenen Haus zwischen 16,20€ und 28,08€ liegt.

Somit kann ein durchschnittlicher Sindelfinger, der bei den Stadtwerken seinen Strom bezieht für nur 16€ bis 30€ mehr über 1 Tonne CO2 sparen:

energiesparen

Arbeitsweg / Verkehr in der Region Sindelfingen:

Man kann sagen was man möchte über die S-Bahn der Region Stuttgart, aber die Linie S60 hat wirklich einen Mehrwert für die Gemeinden Maichingen, Renningen und Magstadt gebracht. Vor Eröffnung der S-Bahn Linie war es eigentlich Usus dass man mit dem Auto zur Hulb oder zum Goldberg gefahren ist und erst dann auf die S1 nach Stuttgart Downtown umgestiegen ist. Jetzt mit der s60 steigt man in Böblingen um und hat (wenn es zu keinen Verspätungen kommt) auch einen Zeitgewinn gegenüber der Autofahrt durch Sindelfingen (zum Goldberg). Und nicht nur das, man spart auch bei jeder Fahrt CO2! Hier ein paar Rechenbeispiele:

co2-ersparnis-auto-bahn

Für mich bedeutet das also, dass ich bei jeder Fahrt Richtung Stuttgart im Vergleich zu früher, durch die S60 zwischen 560gramm und 849gramm CO2 spare. Bei gerechnet 350 Fahrten im Jahr (Arbeit, etc.) sind das schon 196kg CO2 die ich spare. Ich verbrauche zwar immer noch 93kg CO2 für die Strecke zum Goldberg aber da ich nicht das Auto nehme habe ich den Verbrauch auf dieser Strecke um über 50% reduziert!

 

 

Flickr – Machine Tags for Things – Greek Art

Statutes of the Cult Association of the Molpoi - Close up photo

Having written about adding machine tags to Flickr, I have recently visited Berlin and also explored the Museumsinsel with its museums Altes Museum, Neues Museum, Bode Museum and Pergamonmuseum. My interest in artefacts and archaeology has spurred me to photograph a number of exposes in these museums, see e.g. my Greek Art set.

Naturally I would like to include as much information as possible with the photo, also in the form of machine tags. Unfortunately I was not able to find a suitable ontolofy of things that would help me describe such basic characteristics such as :

  • Acquired in XXXX (Year)
  • Material (Clay, Marble, etc.)
  • Era of origin: (time period)
  • Place of origin: (City)

Hence I resorted to create a simple machine tag in the style of

thing:CHARACTERISTIC=VALUE

A few examples are below:

thing:material=Marble
thing:eraoforigin=420-400BC
thing:acquiredin=1857
thing:placeoforigin=Tarquinia

If any of you know a suitable ontology that I can use instead of or in addition to the above, please let me know in the comments.